Algerien (arabisch الجزائر‎ al-Dschazā’ir, DMG al-Ǧazāʾir ‚die Inseln‘, tamazight und algerisch-arabisch: ⴷⵣⵣⴰⵢⴻⵔ Dzayer oder ⵍⵣⵣⴰⵢⴻⵔ Ldzayer; amtlich al-Dschumhūrīya al-Dschazā’irīya ad-Dīmūqrātīya asch-Schaʿbīya / الجمهورية الجَزائرية الديمقراطية الشعبية‎ / al-Ǧumhūriyya al-Ǧazāʾiriyya ad-Dīmūqrāṭiyya aš-Šaʿbiyya / ‚Demokratische Volksrepublik Algerien‘, auf tamazight ⵜⴰⴳⴷⵓⴷⴰ ⵜⴰⵎⴻⴳⴷⴰⵢⵜ ⵜⴰⵖⴻⵔⴼⴰⵏⵜ ⵜⴰⵣⵣⴰⵢⵔⵉⵜ Tagduda tamegdayt taɣerfant tazzayri) ist ein Staat im Nordwesten Afrikas. Algerien, das mittlere der Maghrebländer, ist – knapp vor der Demokratischen Republik Kongo – der größte Staat des afrikanischen Kontinents. Er grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Westen an Mauretanien, Marokko und die von Marokko beanspruchte Westsahara, im Süden an Mali und Niger und im Osten an Libyen sowie Tunesien. Das Land ist nach seiner Hauptstadt Algier (französisch Alger) benannt. Algerien ist seit 1962 (Algerienkrieg 1954–1962) unabhängig und hat ein semipräsidientielles Regierungssystem (Verfassung aus dem Jahre 1996[3]).

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