Gorgias von Leontinoi (altgriechisch Γοργίας Gorgías; * zwischen 490 und 485 v. Chr. in Leontinoi; † zwischen 396 und 380 v. Chr.) war ein griechischer Rhetoriklehrer und Philosoph. Er wird oft zu den Sophisten gezählt
Der Rhetor war bei den antiken Griechen ein Redner oder – als Theoretiker – ein Lehrer der Beredsamkeit
Ein Gedenktag (oder auch Jahrestag) ist ein Kalenderdatum, an dem an ein bestimmtes historisches Ereignis oder an eine Persönlichkeit von hoher nationaler, staatlicher oder religiöser Bedeutung erinnert wird. Man gedenkt der jährlichen Wiederkehr des Tages (des Beginns oder Abschlusses) eines dramatischen Ereignisses (z. B. Krieg, Katastrophen, Verträge). Zum Teil sind derartige Gedenktage offizielle nationale Feiertage geworden
Die Taufe ist ein christlicher Ritus, der seit der Zeit des Neuen Testaments besteht. Die Auffassungen über Voraussetzung, Durchführung und Wirkung der Taufe sind in den christlichen Kirchen und Gemeinschaften verschieden; sie kann die Eingliederung in die Gemeinschaft der Christen oder ein öffentliches Glaubensbekenntnis bedeuten. Vollzogen wird die Taufe durch Übergießen des Täuflings mit Wasser (Infusionstaufe) oder das Untertauchen im Wasser (Immersionstaufe). Dabei wird eine Taufformel gesprochen
Ambrosius von Mailand (* 339 in Trier; † 4. April 397 in Mailand) wurde als römischer Politiker zum Bischof gewählt. Er ist einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike der Westkirche, war der jüngere Bruder der heiligen Marcellina und trägt seit 1298 den Ehrentitel Kirchenvater
Der Begriff Liturgie (von griechisch λειτουργία leiturgía ‚öffentlicher Dienst‘, aus λαός/λεώς/λειτός laós, leōs, leitós ‚Volk‘, ‚Volksmenge‘ und ἔργον érgon ‚Werk‘, ‚Dienst‘) bezeichnet die Ordnung und Gesamtheit der religiösen Zeremonien und Riten des jüdischen und des christlichen Gottesdienstes. In analoger Redeweise wird der Begriff bisweilen auch für die Ordnung der religiösen Feiern und Vollzüge anderer Religionen verwendet
Der 28. August ist der 240. Tag des gregorianischen Kalenders (der 241. in Schaltjahren), somit bleiben noch 125 Tage bis zum Jahresende
Credo ut intelligam (lat., „ich glaube, damit ich erkennen kann“) ist eine Kurzformulierung für ein theologisch-philosophisches Programm von Anselm von Canterbury (1033–1109), mit dem er den Glauben rational begründen will, ohne dabei diese Begründung zur Bedingung für den Glauben zu machen
Die Bekenntnisse (lateinisch Confessiones) sind autobiographische Betrachtungen des christlichen Kirchenlehrers Augustinus. Sie entstanden in den Jahren von 397 bis 401 n. Chr.[1] Augustinus war damals Bischof von Hippo Regius in der römischen Provinz Numidien, heute Annaba in Algerien
Possidius von Calama (* um 370; † um 437; genaue Lebensdaten sind unbekannt) war ein Mönch und Bischof von Calama in Numidien sowie Schüler und Wegbegleiter des Augustinus von Hippo und lebte in dessen Konvent
Eine Biografie, auch Biographie (griechisch βιογραφία, von βίος, bíos „Leben“ und -graphie von γράφω, gráphō „ritzen, malen, schreiben“) ist die Lebensbeschreibung einer Person. Die Biografie ist die mündliche oder schriftliche Präsentation des Lebenslaufes eines anderen Menschen; ein Sonderfall der Biografie ist die Autobiografie: Sie hat der Betreffende selbst (heute allerdings häufig mit der Unterstützung eines Ghostwriters) über seine eigenen Lebenserfahrungen verfasst. Im Familienverbund werden Autobiografien manchmal dem Testament beigefügt. Es soll vom Leben eine Spur übrig bleiben – die Nachkommen sollen wissen, was war