Die Frage nach dem Ende der Antike beschäftigt seit Jahrhunderten die Gelehrten
Das eigentliche Weströmische Reich, auch Westrom oder Westreich (Hesperium Imperium) genannt, entstand im Jahre 395 aus einer letzten Teilung der Herrschaft im Römischen Reich unter den beiden Söhnen des Kaisers Theodosius I. Während der ältere Bruder, Arcadius, in Konstantinopel als senior Augustus über den römischen Osten herrschte, regierte Honorius zunächst von Mailand, dann von Ravenna aus als iunior Augustus den Westen des Reiches (ausnahmsweise residierten die weströmischen Kaiser auch noch in der Stadt Rom)
Als Germanen wird eine Anzahl von ehemaligen Stämmen in Mitteleuropa und im südlichen Skandinavien bezeichnet, deren Identität in der Forschung traditionell über die Sprache bestimmt wird. Kennzeichen der germanischen Sprachen sind bestimmte Lautwandel gegenüber der rekonstruierten indogermanischen Ursprache, die als germanische oder erste Lautverschiebung zusammengefasst werden. Das von den Germanen bewohnte Siedlungsgebiet wird entsprechend als Germanien bezeichnet
Christianisierung (v. kirchenlat.: christianizare) bezeichnet die Ausbreitung des Christentums als vorherrschende Religion in zuvor mehrheitlich nicht christlich geprägten Regionen oder Ländern. Zwar gab es im Römischen Reich nach der konstantinischen Wende hin zum Christentum im frühen 4. Jahrhundert kaum repressive Maßnahmen gegen Pagane, doch verbesserten sich für Christen die Aufstiegschancen ganz erheblich. Gesetze gegen pagane Kultpraktiken wurden erst ab Ende des 4. Jahrhunderts zunehmend erlassen, als das Christentum zur Staatsreligion im Imperium erhoben wurde. Etwa zeitgleich wurde das äthiopische Königreich von Aksum christlich. Im europäischen Frühmittelalter wurde die Zwangsbekehrung von kirchlicher Seite offiziell abgelehnt, doch waren die mit militärischen Mitteln vorangetriebenen Missionierungen teils mit erheblichem Zwang und Gewalt verbunden (wie die Sachsenkriege). Dagegen erfolgte die Missionierung in Nordeuropa und weiten Teilen Osteuropas weitgehend friedlich
Als Hochmittelalter wird in der Mediävistik die von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts dauernde Epoche im Mittelalter bezeichnet (ca. 1050 bis 1250). Im wissenschaftlichen Sinne wird der Begriff primär auf das christlich-lateinische Europa bezogen (vor allem West- und Mitteleuropa). Auf den benachbarten byzantinischen, den islamischen Bereich und die außereuropäische Geschichte trifft der Begriff nicht oder nur sehr begrenzt zu, wenngleich gerade Byzanz und der islamische Kulturraum in der historischen Forschung durchaus ebenfalls betrachtet werden
Als Spätmittelalter wird der Zeitraum der europäischen Geschichte von der Mitte des 13. bis zum Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts bezeichnet (also ca. 1250 bis 1500). Sie stellt die Endphase des Mittelalters dar, auf welche die Frühe Neuzeit folgt
Der Begriff Mittelalter bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert). Sowohl der Beginn als auch das Ende des Mittelalters sind Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion und werden recht unterschiedlich angesetzt
Die Linie Bentheim-Steinfurt des Adelsgeschlechts Bentheim wurde 1454 von Arnold I. von Bentheim-Steinfurt, dem Grafen von Steinfurt, begründet. Er war der Sohn von Eberwin V. von Götterswick und als Eberwin I. Graf von Bentheim und Herr von Steinfurt. Nach dem Tode Eberwins im Jahr 1454 zerfiel das Haus Götterswick in die zwei Linien Bentheim-Bentheim und Bentheim-Steinfurt. Oberhaupt von Bentheim-Steinfurt war nun Arnold I., Graf von Steinfurt
As a cultural movement, it encompassed innovative flowering of Latin and vernacular literatures, beginning with the 14th century resurgence of learning based on classical sources, which contemporaries credited to Petrarch; the development of linear perspective and other techniques of rendering a more natural reality in painting; and gradual but widespread educational reform. In politics, the Renaissance contributed to the development of the customs and conventions of diplomacy, and in science to an increased reliance on observation and inductive reasoning. Although the Renaissance saw revolutions in many intellectual pursuits, as well as social and political upheaval, it is perhaps best known for its artistic developments and the contributions of such polymaths as Leonardo da Vinci and Michelangelo, who inspired the term "Renaissance man".[2][3
Late Antiquity is a periodization used by historians to describe the time of transition from classical antiquity to the Middle Ages in mainland Europe, the Mediterranean world, and the Middle East. The development of the periodization has generally been accredited to historian Peter Brown, after the publication of his seminal work The World of Late Antiquity (1971). Precise boundaries for the period are a matter of debate, but Brown proposes a period between the 2nd and 8th centuries AD. Generally, it can be thought of as from the end of the Roman Empire's Crisis of the Third Century (c. 235 – 284) to, in the East, the period of early Islam (7th – 9th centuries), following the Muslim conquests in the mid-7th century. In the West the end was earlier, with the start of the Early Medieval period typically placed in the 6th century, or earlier on the Western edges of the empire
The Immaculate Conception, according to the teaching of the Catholic Church, was the conception of the Blessed Virgin Mary in the womb of her mother, Saint Anne, free from original sin by virtue of the foreseen merits of her son Jesus Christ. The Catholic Church teaches that Mary was conceived by normal biological means, but God acted upon her soul (keeping her "immaculate") at the time of her conception