Emir (von arabisch أمير, DMG amīr, wie Admiral zu amara, „befehlen“, über türk. emir) bedeutet „Befehl“, „Befehlshaber“, „Fürst“, „Stammesfürst“, „Prinz“ oder „Gouverneur“
Das Haus Osman (خاندان آل عثمان / ḫānedān-ı āl-i ʿOs̲mān / ‚Dynastie des Hauses Osman‘; auch سلالهٔ آل عثمان / sülāle-yi āl-i ʿOs̲mān) war die Herrscherdynastie des nach ihm benannten Osmanischen Reiches. Begründet von Osman I., stellte es von 1299 bis 1922 die türkischen Emire und Sultane und von 1517 bis 1924 die Kalifen des Islams
Die türkische Sprache – auch Türkeitürkisch oder Osmanisch-Türkisch[5] – ist eine agglutinierende Sprache und gehört zum oghusischen Zweig der Turksprachen. Als meistgesprochenene Turksprache ist sie die Amtssprache in der Türkei, in der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern und neben dem Griechischen auch in der Republik Zypern. Des Weiteren wird das Türkische als lokale Amtssprache in Mazedonien, Rumänien und im Kosovo gesprochen. Eigenbezeichnungen sind Türk dili, Türkçe Zum Anhören bitte klicken! [tyɾkt͡ʃe] und Türkiye Türkçesi
Die oghusischen Sprachen (türkisch Oğuz dilleri/Oğuzca) oder auch Südwesttürkisch sind ein Zweig der Turksprachen. Sie umfassen heute neun Sprachen mit bis zu 100 Millionen Muttersprachlern
Das osmanische Türkisch (auch Türkei-Türkisch [2][3][4], türkisch Osmanlıca, Osmanlı Türkçesi, Eigenbezeichnung: تركچه / Türkçe und تركی / Türkî, ab der Tanzimat mit dem Aufkommen des Osmanismus لسان عثمانى / lisân-i Osmânî oder عثمانلیجه / Osmanlıca)[5] war jene Ausprägung der türkischen Sprache, die für administrative und literarische Zwecke im Osmanischen Reich verwendet wurde. Osmanisch basiert auf dem Anatolischtürkischen (Oghusisch) und nahm gegen Ende des 15. Jahrhunderts in immer stärkerem Maß arabische und persische Elemente auf.[6] Osmanisches Türkisch war die Amts- und Literatursprache des Osmanischen Reichs, die sich in Anatolien entwickelte, nachdem diese Region ab dem 11. Jahrhundert von Türken (Oghusen) besiedelt worden war, und ist eine Varietät des Westoghusischen.[7
Die Stadt Konstantinopel wurde von dorischen Siedlern aus dem griechischen Mutterland um 660 v. Chr. unter dem Namen Byzantion gegründet. Am 11. Mai 330 n. Chr. machte der römische Kaiser Konstantin der Große sie zu seiner Hauptresidenz, baute sie großzügig aus und benannte sie offiziell in Nova Roma (Νέα ̔Ρώμη) um. In der Spätantike beanspruchte die Stadt auch den Rang als „Neues Rom“. Sie war die Hauptstadt des Oströmischen Reichs und blieb dies – abgesehen von der Eroberung im Vierten Kreuzzug – ununterbrochen bis zur osmanischen Eroberung 1453. Nach dem Tod Kaiser Konstantins 337 wurde die Stadt offiziell in Constantinopolis umbenannt. Unter den Namen قسطنطينيه / Qusṭanṭīnīya und استانبول / Istānbūl war es die Hauptstadt des Osmanischen Reichs.[1
Unter Augustinismus wird die Rezeption des christlichen Theologen und Kirchenlehrers Augustinus von Hippo (354-430) verstanden. Mit dem Begriff wird insofern die Wirkungsgeschichte von Augustinus, insbesondere in der Geschichte des Abendlandes beschrieben
Augustinus von Hippo, auch: Augustinus von Thagaste, Augustin oder (wohl nicht authentisch) Aurelius Augustinus (* 13. November 354 in Tagaste, auch: Thagaste, in Numidien, heute Souk Ahras in Algerien; † 28. August 430 in Hippo Regius in Numidien, heute Annaba in Algerien) war einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike und ein wichtiger Philosoph an der Epochenschwelle zwischen Antike und Mittelalter. Augustinus war zunächst Rhetor in Thagaste, Karthago, Rom und Mailand. Wie sein Vater war er Heide, unter dem Einfluss der Predigten des Bischofs Ambrosius von Mailand ließ er sich 387 taufen; von 395 bis zu seinem Tod 430 war er Bischof von Hippo Regius. Sein Gedenktag in der Liturgie ist der 28. August
Das Gottesgnadentum ist eine Begründung für monarchische Herrschaftsansprüche. Der Begriff entwickelte sich aus dem lateinischen Titelzusatz Dei gratia („von Gottes Gnaden“)
Die Geschichte Europas ist die Geschichte der Menschen auf dem europäischen Kontinent, von dessen erster Besiedlung bis zur Gegenwart
Als Römische Republik (res publica – Staat, wörtlich: „öffentliche Sache“) bezeichnet man die Staatsform des römischen Staates in der Zeit zwischen dem Ende der Königsherrschaft (angeblich im Jahr 509 v. Chr.) und der Errichtung des Kaisertums am 13. Januar 27 v. Chr. durch den Machtverzicht des römischen Senats. Sie lässt sich am ehesten als eine aristokratische Staatsform mit gewissen demokratischen Elementen bezeichnen